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Solar: Laut einer Studie schaden die Kürzungen der Branche nicht

Solar: Laut einer Studie schaden die Kürzungen der Branche nicht

Die Bundesregierung hatte vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass sie die Entgelte für das Einspeisen von Solarstrom reduzieren möchte. Seither bangen die 60.000 Arbeitnehmer in der deutschen Solarbranche um ihre Arbeitsplätze. Experten sind der Meinung, dass dies unbegründet sei. Langfristig würden die Kürzungen der Solarindustrie nicht schaden. Laut einer Studie, die von BörseGo durchgeführt wurde, wäre dies das zu erwartende Ergebnis. Die Bundesregierung plant zum Juli dieses Jahres die Solarförderung um 15 Prozent zu kürzen (wir haben berichtet).

Volker Weber, Vorsitzender des Forums Nachhaltige Geldanlagen sagte zu den geplanten Reduzierungen, dass die Solarindustrie das verkraften könne. Die Schweizer Ratingagentur Inrate, deren Spezialisierung im Bereich nachhaltige Investments angesiedelt ist kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Branche könne gut ohne Subventionen Leben, da der Trend zu erneuerbaren Energien sehr stark und stabil sei. Die meisten Experten vertreten diese Meinung.

Matthias Fieser, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Myagent, erklärt, dass die Reduzierung der Förderung ein Ansporn für die Branche sein könnte noch stärkere Forschung zu betreiben, damit die Module noch effizienter werden. Laut seinen Prognosen, werden junge innovative Firmen mehr Chancen haben, als die bereits alteingesessenen Solarunternehmen, von denen er glaubt, dass einige bald nicht mehr am Markt zu finden sind.

(Quelle: Das Investment)