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Skandal: Niedrigere Stromkosten werden von Konzernen nicht weitergegeben – Eine Milliarde Euro zuviel gezahlt

Skandal: Niedrigere Stromkosten werden von Konzernen nicht weitergegeben – Eine Milliarde Euro zuviel gezahlt

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/3503835773/sizes/m/##dierk schaefer
Eine Bündnis 90/Die Grünen-Studie kritisiert hohe Stromkosten, die nicht weitergeben werden.

Aus einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie geht hervor, dass deutsche Stromkunden in diesem Jahr eine Milliarde Euro zuviel für gelieferte Elektrizität zahlen. An der Leipziger Strombörse sanken die Preise seit 2008 um 30 bis 40 Prozent.

Danach hätten die Konzerne im Schnitt 0,8 Cent pro Kilowattstunde der geringeren Beschaffungskosten an ihre Kunden nicht weitergegeben. Daraus ergebe sich nach insgesamt 131 Milliarden errechneter Kilowattstunden eine Summe von einer Milliarde Euro. Dieser werden den Verbrauchern vorenthalten.

Bärbel Höhn (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen) forderte die Energiekonzerne auf, die Kunden endlich an den stark gefallenen Einkaufspreisen der Börse partizipieren zu lassen. Ingrid Nestle, Sprecherin der Grünen stellte fest, dass die steigenden Strompreise ein Symptom des nicht funktionierenden Wettbewerbs auf dem deutschen Markt seien.