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Sicherheitsrat der UN verhängt Sanktionen gegen Libyen

Sicherheitsrat der UN verhängt Sanktionen gegen Libyen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/hugh_nelson/74649474/sizes/m/in/photostream/##Hugh Nelson
Die Vereinten Nationen haben jetzt nach den USA ebenfalls gegen Libyen einstimmig Sanktionen beschlossen. Es gibt ein Reiseverbot für den Noch-Staatschef Gaddafi und seinen Clan. Ebenfalls werden ausländische Konten gesperrt.

Auch wurden Wege geebnet, den Despoten und seine Söhne vor den Internationalen Strafgerichshof in Den Haag stellen zu können. Diesen Strafmaßnahmen stimmte der UN-Sicherheitsrat geschlossen zu. Den Machthabern in Libyen werden schwere und systematische Verstöße gegen Menschenrechte und Gewalt gegen friedliche Demonstranten vorgeworfen.

Auch der libysche Botschafter Abdurrahman Shalgham stimmte den geplanten Sanktionen zu und wandte sich von Gaddafi demonstrativ ab. Er war der langjährige Vertraute und Jugendfreund Gaddafis.
Bundesaußenminister Westerwelle, der sich in der deutschen Botschaft in New York befand, begrüßte die Sanktionen damit, dass es in der internationalen Gemeinschaft keinen Platz gebe für jemanden, der seine eigenen Leute umbringe. Peter Witting, der Berliner Botschafter spricht von einer klaren Warnung an alle, die Menschenrechtsverletzungen begehen, Straflosigkeit werde nicht mehr toleriert und die Resolution habe weit über den Tag hinaus Bedeutung.

Im Osten des Landes, wo Gaddafi bereits seine Macht verloren hat, sind die Menschen jetzt entschlossen dabei, eine Übergangsregierung zu bilden.