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Shell-Studie 2010: Jugend schaut optimistisch in die Zukunft

Shell-Studie 2010: Jugend schaut optimistisch in die Zukunft

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/mikebaird/2683212851/sizes/m/in/photostream/##mikebaird
Die 16. Shell-Jugendstudie kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass Deutschlands Jugendliche zuversichtlicher sind als man annimmt. Kristina Schröder (CDU) stellte am Dienstag gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftler Mathias Albert die Studie in Berlin vor.

Aus der Studie geht hervor, dass Jugendliche trotz Wirtschafts- und Finanzkrise und die damit verbundenen unsicheren Berufsperspektiven trotzdem optimistisch sind. Kinder aus Migrantenfamilien sehen allerdings nicht ganz so positiv in ihre Zukunft.

Die Studie sagt in ihrer Grundtendenz aus, dass Deutschlands Jugendliche sozial engagierter, optimistischer und noch stärker an der eigenen Familie und der Politik interessiert sind als es noch vor vier Jahren der Fall war. 59 Prozent der jungen Leute sehen ihre Zukunft positiv, sieben Prozent hingegen eher düster. Im Jahr 2006 waren das nur 50 Prozent.

Allerdings kommt die Studie auch zu dem Ergebnis, dass die Schere der sozialen Milieus immer weiter auseinander geht. Ob es um Politikinteresse, Bildungschancen oder soziales Engagement geht, die 12- bis 25-Jährigen zeigen in allen Bereichen deutlich weniger Zuversicht, wenn sie aus benachteiligten Familien kommen. Insgesamt fast drei Viertel der 2500 befragten Jugendlichen zeigen sich zufrieden mit ihrem Leben, diese Zufriedenheit äußern aber nur 40 Prozent der jungen Menschen aus der sogenannten „Unterschicht“.