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Sehen und gesehen werden

Sehen und gesehen werden

Deutschland kann ohne Übertreibung als Messeland bezeichnet werden: über zwei Drittel aller internationalen Branchen-Messen werden zwischen Hamburg und München ausgerichtet. Dazu kommen über 250 nationale Messen je Jahr und rund 1.000 Regionalausstellungen. Diese richten sich in erster Linie an die Endverbraucher und stellen einen wichtigen Gegenpol zu den Fachmessen für Industrie und Handel dar.

Dabei sein – aber richtig!

Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen erkennen die Chance, über Messen direkten Kontakt zu ihren Zielgruppen aufzunehmen. Dabei sind Gespräche zwischen mit vorgelagerten Wirtschaftszweigen genauso von Bedeutung, wie Kontakte zu Kunden und zu Wettbewerbern. Die immer größere Beliebtheit des mehrtägigen Intensivmarketings schlägt sich in steigenden Ausstellerzahlen, größeren Flächen und dichteren Besucherströmen nieder. Vor diesem Hintergrund ist eine durchdachte Standgestaltung das A und O des Messeauftritts. Nur wer sein Publikum an den Stand zieht, bekommt die Chance, seine Botschaft zu vermitteln.

Den Gestaltungsmöglichkeiten der Messestände sind heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt: ebenerdig oder mehrstöckig, Reihenstand oder nach allen Seiten offener Blockstand, Mindestgröße oder großzügige Gestaltung, offene Präsentation oder abgetrennte Bereiche für eine ruhige Atmosphäre, Bewirtung, Attraktionen, Vorführungen, Multimedia-Shows… die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Oft setzt nur das Budget für den Messeauftritt der Kreativität Grenzen. Die größte Herausforderung bei den Planungen ist daher, mit vorgegebenen finanziellen Mitteln ein Optimum an Werbewirkung und Aufmerksamkeit für den Stand zu erzielen. Genaue Zielsetzungen für den Messeauftritt und für die langfristige Verwendung der eingesetzten Materialien sind daher eine absolut notwendige Voraussetzung.

Welcher Stand für welchen Einsatz? kleine messe

Besonders für kleinere Stände bieten sich Standsysteme zum Selbstaufbau an. Die Messewände sind in der Regel so konzipiert, dass weder besondere Kenntnisse noch spezielles Werkzeug für den Aufbau nötig sind. Bedruckte Platten oder Textilbahnen werden in vormontierten Rahmen und Standsystemen befestigt, die meistens in unterschiedlicher Form aufgebaut werden können. Durch diese Modulbauweise lässt sich ein Stand an unterschiedliche Standgrößen und Raumanforderungen anpassen und beliebig oft wiederverwenden.

Für ein besonderes optisches Highlight sorgen Messewände mit Monitoren. Bewegte Bilder ziehen die Blicke des Publikums verstärkt an, zudem sind wechselnde Botschaften und somit eine tiefergehende Information möglich.

Wenn eine zweigeschossige Bauweise gestattet ist, bietet sich der Einsatz eines Messeturmes an. Diese bis zu fünf Meter hohen Messesysteme sind über andere Stände hinaus weit sichtbar und dienen oft als Orientierung oder Treffpunkt in der Messehalle – eine zusätzlicher Möglichkeit, Publikum an den Stand zu bekommen und sich von der Masse abzuheben.

Eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu den Messewänden sind Theken, Displays, Rollups, Sitzmöglichkeiten, Prospektständer und Dekorationsobjekte, wie zum Beispiel Pflanzen oder Exponate. Der Einsatz richtet sich nach Standgröße und Zielsetzung und kann von Messe zu Messe variieren. Auch ein teilweiser Einsatz unabhängig zu den Messeauftritten ist denkbar, z.B. im Foyer des Unternehmens, zu Seminaren oder in Tagungsräumen. Hier kann eine Messewand einen optischen Rahmen oder ein Tresen den Platz für ein konstruktives Gespräch in den Pausen bieten.