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Seehofer bei Kongress der Jungen Union: Multikulti tot – Deutschland kein Weltsozialamt!

Seehofer bei Kongress der Jungen Union: Multikulti tot – Deutschland kein Weltsozialamt!

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/michfiel/4696657832/sizes/m/in/photostream/##michfiel
Einer hat sich über diesen Ausruf des bayerischen Ministerpräsidenten (CSU) sicher ganz besonders gefreut: Philipp Mißfelder (Chef der Jungen Union).

Hatte der auf dem jetzigen Kongress Wiedergewählte doch vor längerer Zeit polemisiert und den Senioren keine neuen Hüften mehr bei Schwerkranken genehmigen wollen.

Mit seinen immerwährenden Attacken, einen Keil zwischen Alt und Jung zu treiben, sei es bei der Gesundheitsreform oder der Rente, dient er dem Sozialstaat ganz und gar nicht. Außer einem, seiner Popularität bei Stammtischen.

Jetzt hat Horst Seehofer nochmals zugelegt auf dem Kongress und meinte, wer hier leben wolle, müsse sich zur deutschen Leitkultur bekennen. Rückendeckung für diese Meinung bekommt er auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Mittlerweile erhöht die Union (CDU, CSU) den Druck auf Zuwanderer. Diese müssen sich zur deutschen Leitkultur bekennen, christliche Werte achten und sich qualifizieren, um sich zu integrieren. Und Seehofer setzt noch einen drauf, dass die Republik nicht zum Sozialamt für die ganze Welt werden dürfe. Er rief der Jungen Union zu, dass Multikulti tot sei.

Mittlerweile kann man den Eindruck bekommen, dass die ständigen Diskussionen über Integration, die sicher geführt werden müssen, auch etwas ablenken sollen von den ganz großen Problemen, die die Koalition für alle sichtbar, vor allen Dingen an den Umfragewerten abzulesen, zu kämpfen hat. Kein Wunder bei der nicht einmal mehr verheimlichten Lobbypolitik und unpopulären Entscheidungen gegen die Bürger.
Wenn so weiterregiert wird ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass der soziale Frieden in diesem Land schwer geschädigt wird. Aufgewacht sind die meisten Bürger bereits!
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