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Securvita: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Krankenkasse

Securvita: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Krankenkasse

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Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat Ermittlungen gegen Verantwortliche der Krankenkasse Securvita aufgenommen. Bei der Hamburger Staatsanwaltschaft ist man aufgrund zweier Anzeigen wegen des Verdachts auf schwere Untreue aktiv geworden.

Eine der beiden Strafanzeigen wurde vom Bundesversicherungsamt gestellt. Derzeit geben weder das Bundesversicherungsamt noch die Staatsanwaltschaft Einzelheiten bekannt.

Medienberichten zufolge soll es sich um einen Mietvertrag handeln, der für den Hauptsitz der Securvita im Hamburger Stadtteil St. Georg geschlossen wurde. Die Krankenkasse soll durch den Mietvertrag und dessen sehr lange Dauer von 20 Jahren einen Schaden von mehr als 17 Millionen Euro erlitten haben.

Außerdem soll ein Manager der Krankenkasse durch den Mietvertrag und dessen Beteiligung hieran persönlich profitiert haben. Die Securvita hat in dem betreffenden Gebäude 13.000 Quadratmeter für insgesamt 264 Mitarbeiter angemietet. Davon wurden wiederum 1.000 Quadratmeter untervermietet. Der Mieter war die Firma des betreffenden leitenden Mitglieds der Krankenkasse. Außerdem seien seit Bezug im Jahr 2007 3.000 bis 4.000 Quadratmeter der angemieteten Flächen ungenutzt.