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SEB will in Deutschland keine Bank-Geschäfte mehr tätigen

SEB will in Deutschland keine Bank-Geschäfte mehr tätigen

Wie es scheint will sich die schwedische Großbank SEB vom deutschen Markt zurückziehen.

Die Skandinaviska Enskilda Banken (SEB) will sich nun nach gut einem Jahrzehnt vom deutschen Markt zurückziehen und sich von ihrem Geschäftsbereich Deutschland trennen. Vorzugsweise plant man das Massenkundengeschäft zu verkaufen. Die SEB betreut in Deutschland gut eine Million Privatkunden. Man zieht aber auch in Erwägung den gesamten Geschäftsbereich Deutschland, inklusive dem Firmenkundengeschäft zu veräußern. Angaben in den Medien zufolge sind wohl auch schon potentielle Kaufinteressenten angesprochen worden.

Einem Bericht zufolge soll die Targobank (vormals Citibank), die HypoVereinsbank oder die Santander aus Spanien als Käufer in Frage kommen. Bislang gibt es allerdings keine offizielle Stellungnahme von keinem der Beteiligten.

Die schwedische Großbank SEB hatte im Jahr 2000 die angeschlagene Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) aufgekauft. Ein Jahr später firmierte die BfG dann in die SEB um. Die BfG wurde als Gemeinschaftsbank im Jahr 1949 gegründet und setzte die Tradition der Gewerkschaftsbanken aus den 1920er Jahren fort.

(Quelle: Premiumpresse)