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Schufa: Was wissen die Auskunfteien wirklich über uns

Schufa: Was wissen die Auskunfteien wirklich über uns

Was speichern Schufa und Co. tatsächlich über uns? Ist der gläserne Bürger schon längst Realität?

Die Schufa rühmt sich damit, gerade im wirtschaftlichen Leben schnelle und vollständige Informationen bereitzustellen, die bei Geschäftsabschlüssen als Entscheidungsgrundlage verwendet werden. Dabei steht der Nutzen für die Unternehmen und den Verbraucher immer im Vordergrund.

Die Schufa hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Ungefähr 85 Prozent der Bundesbürger haben schon einmal von der Schufa gehört und können einordnen, was die Schufa macht. Neben der Schufa gibt es allerdings einige Unternehmen, die zu Kreditinformationen Auskunft geben. Dabei gibt es starke Unterschiede, welche Informationen von den einzelnen Auskunfteien gesammelt und wie diese verarbeitet werden.

Die Auskunfteien sind vom Gesetzgeber dazu verpflichtet jedem Auskunft über die gespeicherten Informationen zur eigenen Person zu erteilen. Bei der Schufa, aber auch den anderen Auskunfteien, ist es seit dem 1. April 2010 möglich, die Informationen zur eigenen Person kostenfrei abzurufen. Das war zwar bisher auch möglich, aber nicht unbedingt kostenfrei und nicht per Gesetz geregelt.

Wer wissen will, welche Informationen die Auskunfteien über die eigene Person gespeichert haben, der sollte den Service nutzen und die Informationen abrufen. Bei den meisten Auskunfteien ist dieser Service sogar online möglich.

Die großen Auskunfteien sind:

SCHUFA Holding AG
Infoscore Consumer Data GmbH
CEG Creditreform Consumer GmbH
Bürgel Wirtschaftsinformations GmbH & Co. KG
Accumio finance Services GmbH
Deltavista GmbH