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Schufa: Falsche Schufa-Daten haben zur Verwirrung geführt

Schufa: Falsche Schufa-Daten haben zur Verwirrung geführt

Vor kurzem wurde gemeldet, dass rund ein Drittel der Schufa-Auskünfte, die in den letzten vier Monaten angefragt wurden falsch sind. Immerhin wären dies ungefähr 150.000 Auskünfte.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet soll es sich bei dieser Nachricht allerdings um eine Falschmeldung gehandelt haben.

Nichtsdestotrotz haben die Deutschen ein sehr hohes Interesse an der eigenen Schufa-Auskunft. Wie sich gezeigt hat haben die Bundesbürger in den vergangenen sechs Monaten 450.000 Schufa-Auskünfte angefragt. Besonders die Tatsache, dass jährlich eine Schufa-Auskunft kostenfrei zu haben ist hat einen regelrechten Run auf die Abfrage bei der Auskunftei ausgelöst.

Das in den Medien bezeichnete Drittel beziehe sich lediglich auf diejenigen, die bei der Schufa anrufen und einen fehler- oder lückenhaften Eintrag entdeckt hätten. Allerdings sei es eine Minderheit, die zum Telefonhörer greife. Nach Angaben der Schufa wären lediglich ein Prozent aller Auskünfte falsch und ungefähr acht Prozent enthielten altes Datenmaterial.