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Sal. Oppenheim: Auch 2010 Verluste

Sal. Oppenheim: Auch 2010 Verluste

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/ell-r-brown/4231725668/sizes/m/in/photostream/##ell brown (off to Italy)
Wilhelm von Haller, Vorstandschef von Sal. Oppenheim, hat gesagt, dass man für 2010 mit Verlusten rechnen würde. Schon im Jahr 2009 hatte die Privatbank Verluste in Milliardenhöhe geschrieben.

Haller führte in einem Interview mit „Welt am Sonntag“ aus, dass man auch im aktuellen Jahr mit Sondereffekten rechnen müsse. Diese würden schon aufgrund der Tatsache zustandekommen, weil man das Investmentbanking aufgegeben hat.

Er erklärte weiter, dass er damit rechne mit seiner Bank erst im Jahr 2012 in den Bereich von Gewinnen zurückzukommen. Das Defizit, das die Privatbank im letzten Jahr verzeichnet hat lag bei 1,2 Milliarden Euro. 700 Millionen Euro betrafen die Abschreibungen am Handelskonzern Arcandor, der im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden mussten.

Haller zieht auch Stellenabbau in Erwägung um die Bank, die von der Deutschen Bank Anfang des Jahres übernommen wurde, wieder in die Gewinnzone zu führen. Er will den Abbau von Personal nicht ausschließen, auch wenn es bislang keine Entscheidung hierzu gäbe.