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Russland: Waldbrände erreichen mehr und mehr Strahlengebiete – Greenpeace-Warnung

Russland: Waldbrände erreichen mehr und mehr Strahlengebiete – Greenpeace-Warnung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/gruene_bawue/4554835792/sizes/m/in/photostream/##GRÜNE Baden-Württemberg
Russische Waldbrände erreichen jetzt Strahlengebiete – dringende Greenpeace-Warnung.

Jetzt hat eine russische Behörde bestätigt, dass die Waldbrände auch in radioaktiv verseuchtes Gebiet vorgedrungen sind. Hier können verseuchte Partikel am Boden aufgewirbelt werden und größere Strahlenschäden verursachen.

Die russische Waldschutzbehörde teilte mit, dass um die Stadt Brjansk vor Tagen auf einer Fläche von 269 Hektar allein 28 Brände gezählt wurde. Gerade die Region an der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine war 1986 durch den GAU von Tschernobyl auf das Schwerste verstrahlt worden.

Die Behörde schrieb wörtlich : „Es gibt Karten, auf denen die radioaktive Verschmutzung zu sehen ist, und es gibt Karten, auf denen die Feuer zu sehen sind. Wenn man diese Karten aufeinanderlegt, wird jedem klar, dass es in radioaktiven Gebieten brennt“, so meldet die Agentur Inferfax.

Auch in der Gegend Tscheljabinsk am Ural wurde jetzt eingeräumt, dass es dort gebrannt habe und es sich um Gebiete mit radioaktiver Strahlung handelt. In dieser Region befindet sich zudem die atomare Wiederaufbereitungsanlage Majak.

Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben die russischen Behörden die Bevölkerung über die Strahlengefahr im Unklaren gelassen. Sie fordert die russische Regierung auf, die Bevölkerung unverzüglich über die radioaktive Gefahr zu informieren.