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Russland: Ministerpräsident Putin flirtet mit deutscher Wirtschaft

Russland: Ministerpräsident Putin flirtet mit deutscher Wirtschaft

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Mittlerweile sucht Russland engere Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland zu knüpfen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin sagte heute in Berlin, dass seine Regierung künftig die Beteiligung ausländischer Firmen an sogenannten strategischen Firmen erleichtern wolle.

Für diese war bislang in Russland eine staatliche Genehmigung erforderlich. Gleichzeitig sieht er aber eine Gegenleistung darin, dass europäische Staaten ihren Widerstand gegen russische Investitionen in westliche Firmen aufgeben sollten.

Zustimmung erhielt er von den Chefs von Volkswagen, der Deutschen Bank und Siemens. Martin Winterkorn (VW-Chef) bezeichnete in einem Forum der „Süddeutschen Zeitung“ die Chancen in Russland als riesengroß. Für Peter Löscher (Siemens-Chef) zählt Russland zu den aufstrebenden Ländern. Deutsche Bank-Chef Ackermann und Putin sagten, dass sie sich grundsätzlich auch eine Mitgliedschaft Russlands im europäischen Währungsraum vorstellen könnten. Auch auf dem Energie- und Verkehrsbereich sei eine engere Zusammenarbeit wünschenswert.

Von Putin war sogar zu hören, dass es in Russland erhebliche Probleme gebe wie Korruption und zu hohe bürokratische Hürden. Bezüglich der Energiewirtschaft meinte er, dass Russland energiewirtschaftlich für Ausländer offen sei.