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Rohöl: Die Spekulanten werden deutlich unruhiger

Rohöl: Die Spekulanten werden deutlich unruhiger

Am Freitag ist der wöchentliche COT-Report von der Commodity Futures Trading Comission vorgelegt worden. In dem Bericht geht es um das WTI-Rohöl. Am Ende einer sehr bewegten Woche, in der die Furcht um die Lage der Staaten Griechenland, Portugal und Spanien an den allgemeinen Märkten zu starken Kursverlusten führte, ist der COT-Report veröffentlicht worden. Ein Kursgewinn von mehr als sieben Prozent war bis zur Mitte der Woche beim WTI-Rohöl-Future verzeichnet worden. Bis zum Ende der Woche stürzte er dann sogar teilweise unter die 70 Dollar Grenze. Die Volatilität des Kontraktes war in einem Korridor von 10 Prozent zu sehen. Der COT-Report basiert auf den Daten bis zum Dienstag, so dass die aktuellen Schwankungen noch gar nicht eingerechnet sind. Dennoch ist ein ganz klarer Trend zu sehen. Die Gesamtheit der Spekulanten scheint immer mehr zu zweifeln, so dass es immer weniger Netto-Long-Positionen gibt.
Besonders Kleinspekulanten gehen verstärkt short. In dem Report ist erwähnt, dass im Zeitraum 26. Januar bis 2. Februar ein extremer Verlust der optimistischen Stimmung unter den Kleinspekulanten zu sehen ist. Die Netto-Long-Positionen der Kleinspekulanten sind um 59,1 Prozent von 22.677 auf 9.267 Futures gesunken. Der Rückgang bei den Großspekulanten war nicht ganz so heftig. Hier haben die Futures 13,6 Prozent eingebüßt, was bedeutet, im Berichtszeitraum fielen diese von 99.620 auf 86.027. Zurückzuführen ist der Rückgang bei den Spekulanten auf den vehementen Aufbau der Short-Positionen. Die Short-Positionen haben sich um 37,0 Prozent von 62.343 auf 85.388 aufgebaut, während die Long-Kontrakte nur von 85.020 auf 94.655 stiegen.
(Quelle: Finanzen)