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Röttgen warnt Angela Merkel vor einseitiger Festlegung auf FDP

Röttgen warnt Angela Merkel vor einseitiger Festlegung auf FDP

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/vorderstrasse/4792591999/sizes/m/in/photostream/##dirk@vorderstrasse.de
Norbert Röttgen, stellvertretender CDU-Vorsitzender und Umweltminister warnt jetzt seine eigene Partei. Er greift Kanzlerin Merkel an und warnt vor ihrer einseitigen Festlegung auf die FDP als Bündnispartner in der Zeitschrift „Stern“.

Dieser Äußerung widersprach Hessens jetziger Ministerpräsident Volker Bouffier sofort. Auf dem CDU-Parteitag letzter Woche hatte Merkel ein schwarz-grünes Bündnis oder auch eine große Koalition mit der SPD als Hirngespinste bezeichnet. Hierzu äußerte Röttgen, dass Lagerwahlkampf der Vergangenheit angehöre.

Nicht genug mit dieser Kritik, jetzt stellte Röttgen bei der Kanzlerin ebenfalls Defizite beim Führen der CDU fest. Röttgen scheint es zu dämmern, dass eine so einseitige Festlegung der CDU-Kanzlerin auf die FDP die im März anstehenden Wahlen in Baden-Württemberg torpedieren könnten. Schließlich will die CDU ja mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln an der Macht bleiben. Da alleine regieren sicherlich nicht möglich sein wird, könnten sich solche einseitigen Festlegungen Merkels nur miserabel auswirken auf eventuelle Länderkoalitionen.