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Riester-Rente: Sparer schenken Staat Millionen

Riester-Rente: Sparer schenken Staat Millionen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/free-stock/4792018730/sizes/m/in/photostream/##Public Domain Photos
Die Riester-Rente soll ein Baustein der Altersversorgung sein, der staatlich gefördert wird. Genauso wird er auch immer wieder von Versicherungsvertretern und Bankberatern verkauft. Die meisten Verträge sind schon mit staatlicher Zulage kein gutes gewinnbringendes Geschäft für die Kunden. Darüber hinaus scheinen die meisten Versicherungsnehmer nicht einmal ihre Zulage beim Staat anzufordern.

Im Jahr 2007 sind einer Studie zufolge fast eine Milliarde Euro an Fördergeldern nicht abgerufen worden. Die Studie wurde vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität in Freiburg durchgeführt.

Insgesamt sind fast vierzig Prozent der Fördergelder nicht abgerufen worden. In den meisten Fällen wurden die entsprechenden Zulagenanträge nicht gestellt. Immerhin sind das drei Millionen Anträge, die nicht gestellt wurden. Zurückzuführen ist dies auf die unzureichende Beratung durch Versicherungsvertreter und Banken.

Viele Sparer zahlen Höchstbeträge, immerhin vier Prozent des Bruttoeinkommens, nur um die Maximalförderung zu erhalten. In den meisten Fällen macht dies allerdings nur wenig Sinn, da bei gleicher Einzahlung in private Versicherungsverträge oftmals deutlich höhere Endergebnisse erzielt werden können.