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Riesige Pensionsansprüche für EU-Beamte: Durchschnittlich 4.500 Euro

Riesige Pensionsansprüche für EU-Beamte: Durchschnittlich 4.500 Euro

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Im Durchschnitt erhalten EU-Beamte 4.500 Euro im Monat, bei Spitzenbeamten liegt dieser Betrag sogar bei 9.000 Euro. Diese Meldung stammt vom zuständigen EU-Kommissar Maros Sefcovic in einem Schreiben an Inge Gräßle (Haushaltskontrolleurin im Europäischen Parlament).

In den kommenden zehn Jahren werden die Pensionszahlungen aus Brüssel um 26 Prozent auf gigantische 1,7 Milliarden Euro ansteigen.

Mittlerweile stöhnt die EU über die hohen Pensionszahlungen für ihre Beamten. Die Ausgaben steigen drastisch weiter an. Nach 35 Jahren gibt es für einen EU-Beamten von 63 Jahren die Höchstpension von 70 Prozent des letzten Gehaltes. Mittlerweile kann sie bis zu 12.600 Euro im Monat betragen.

Die EU-Kommission gewährt sogar eine abschlagsfreie Frühpension für einen Teil ihrer Beschäftigten. Jeder Frühpensionär kassiert demzufolge 5000 Euro im Monat. Der Chef des Europaausschusses im Deutschen Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU) verweist sogar darauf, dass die Pensionszahlungen für EU-Beamte weit über den Versorgungsleistungen von Bundesbeamten liegen würden. Diese müssten jetzt auf den Prüfstand.

Und wer muss es – wie immer bei solche überdimensionierten Regelungen ausbaden? Natürlich der Steuerzahler, auf den in den kommenden Jahrzehnten Milliarden-Lasten an EU-Pensionen zukommen werden.