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Rheinland-Pfalz – Becherbach: Munition von „Sprengstoff-Rentner“ vernichtet

Rheinland-Pfalz – Becherbach: Munition von „Sprengstoff-Rentner“ vernichtet

23. Januar 2011

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/twicepix/2468282024/sizes/m/in/photostream/##twicepix
Nach ihrer Evakuierung dürfen die Bewohner des Dorfes Becherbach bei Meisenheim (Rheinland-Pfalz) wieder in ihre Wohnungen.

Das sogenannte „brisante Material“ des 62-jährigen skurrilen Waffensammler-Rentners wurde kontrolliert gesprengt.

Er hatte bis zu 50 Kilo Sprengstoff gehortet, der zur Explosion gebracht werden musste. Durch die Evakuierung waren die meisten Einwohner von Becherbach bei Bekannten oder Verwandten untergekommen. Für zehn Menschen wurden Plätze in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen vorübergehend bereitgestellt.

Durch die Sammlung des, wie die Einwohner ihn schon lange nannten, „Pulver-Kurts, war der Ort in heftiger Aufregung. Laut Gerhard Glaser (Polizeisprecher) war es der größte Sprengstoff-Fund, den es jemals in Rheinland-Pfalz an einem einzigen Platz gab. Bei „Pulver-Kurt“ selbst kam es während der Durchsuchung zu einem Kreislaufzusammenbruch. Wohl noch harmlos, wenn man sich überlegt, was hätte passieren können durch sein unverantwortliches höchst gefährliches Waffenarsenal. Siehe auch FZ vom 22. Januar 2011.