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Rettungspaket für Euro endgültig unterschrieben

Rettungspaket für Euro endgültig unterschrieben

Die Euroländer haben sich vor kurzem auf einen Rettungsschirm für finanziell angeschlagene Eurostaaten verständigt. Insgesamt sollen von den Euroländern, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds 750 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Am Montag haben sich die Finanzminister der Euroländer in Luxemburg vertraglich darauf festgelegt, dass das Abkommen in Kraft treten wird.

Hierfür soll eigens eine Finanzgesellschaft gegründet werden. Jean-Claude Juncker, Chef der Eurogruppe sagte, dass man schon sehr bald die Finanzgesellschaft gründen wolle. Im Bedarfsfall soll die Gesellschaft Kredite für Euroländer aufnehmen, die sich am Kapitalmarkt nicht mehr mit günstigen Darlehen versorgen können. Außerdem sollen mit den bereitgestellten Geldern im Zweifel Staatsanleihen der finanziell schwachen Länder aus dem Euroraum gekauft werden.

Darüber hinaus hat Juncker mitgeteilt, dass Estland im nächsten Jahr den Euro einführen kann. Die entsprechende Entscheidung, die hierfür benötigt, wird soll am Dienstag getroffen werden. Fragt sich nur, ob Estland den Euro angesichts der aktuellen Turbulenzen überhaupt noch möchte.