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Rentenreform in Frankreich von Senat gebilligt

Rentenreform in Frankreich von Senat gebilligt

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Die französische Regierung macht trotz der heftigen Protest der vergangenen Woche ernst und billigt die Rentenreform. Hunderttausende sind in den vergangenen Wochen auf die Straßen gegangen, haben protestiert und das Land mit den Blockaden der Raffinerien und Öldepots an den Rand des nationalen Notstands gebracht. All das hat die Regierung zwar wahrgenommen, aber nicht umstimmen können. Sie hält an dem eingeschlagenen Sparkurs fest.

Der Pariser Senat hat jetzt die Rentenreform verabschiedet. Denkbar knapp, denn die Senatoren haben mit 177 zu 153 Stimmen für die Reform votiert.

Knackpunkt der Reform ist die Anhebung des Renteneintrittsalters. Dieses soll von 60 auf 62 angehoben werden. Seit Tagen schon verschärfen sich die Proteste gegen die Regierungspläne immer mehr. Mittlerweile zwingt die Polizei einen Teil der Raffineriearbeiter, die in Streik getreten waren, zu arbeiten.

Die Politik ist sich sicher, dass die Benzinversorgung durch die Aktion zumindest im Großraum Paris wieder deutlich besser wird. Wie lange die Franzosen noch demonstrieren wollen ist fraglich. Von Seiten der Gewerkschaften sind weitere Streiks und Demonstrationen angekündigt. Für 6. November will man eine weitere Großdemonstration organisieren.