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Rente mit 67 – SPD findet Kompromiss

Rente mit 67 – SPD findet Kompromiss

Die SPD hat einen Kompromiss in der Debatte um die Rente mit 67 gefunden.

Berlin – Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier haben sich in der Diskussion um die Rente mit 67 auf einen Kompromiss geeinigt. Man will die Rente mit 67 drei Jahre später einführen als es ursprünglich von der großen Koalition beschlossen wurde.

Bis zum Jahr 2029 soll die Rente mit 67 schrittweise eingeführt werden. Startschuss soll das Jahr 2015 sein. Damit verlegen die SPD-Spitzenpolitiker den Startschuss für die Rente mit 67 um drei Jahre. Ursprünglich hatte man das Jahr 2012 für den Beginn geplant.

Eine Sonderregelung soll für Menschen geschaffen werden, die körperlich besonders hart arbeiten. Die derzeitige Lösung sieht vor, dass Menschen, die ab dem Jahr 1947 geboren sind jeweils einen Monat länger arbeiten müssen. Das würde bedeuten, dass im Jahr 2023 das Eintrittsalter bei 66 liegen würde. Ab dem Jahr 2023 wird die Steigerung auf zwei Monate erhöht, so dass das Eintrittsalter im Jahr 2029 bei 67 liegt.