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Rente: Fast niemand denkt an seine Altersvorsorge

Rente: Fast niemand denkt an seine Altersvorsorge

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/scris/2979032807/sizes/m/##ScriS – www.scris.it

Die Mehrheit der Deutschen macht sich keine großen Gedanken um die Rente und legt lieber Gelder kurzfristig an. Nur gut ein Drittel der Bürger hat sich Gedanken gemacht wie ihre finanzielle Situation bis zur Rente aussieht. So die Ergebnisse einer von Cosmos Direkt in Auftrag gegebenen Umfrage, die von Forsa durchgeführt wurde.

Der Umfrage zufolge haben sich 62 Prozent der Befragten lediglich Gedanken um die kommenden Jahre gemacht und legen für kurzfristige Sparziele Geld zurück. Eine der Hauptgründe für das sehr geringe Sparverhalten, was die Altersvorsorge angeht ist, dass die meisten Befragten nicht wissen wie sich ihre finanzielle Situation in den kommenden Jahren entwickelt, immerhin haben 64 Prozent dies als Grund angegeben.

Wenn die Umfrage in besser verdienende Personen und weniger gut verdienende Personen aufgeteilt wird, dann verschiebt sich die Mehrheit. Immerhin planen 48 Prozent der befragten Haushalte, die über ein Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro monatlich verfügen langfristige Investitionen. Gerade mal 23 Prozent der Haushalte, die unter 1.500 Euro monatlich liegen treffen die gleiche Aussage.

Versicherungsverträge, die sich flexibel auf die Lebenssituation anpassen lassen, sind für 82 Prozent der Umfrage-Teilnehmer besonders wichtig. Gerade im Hinblick auf die Unklarheit, wie sich die eigene Finanzlage entwickelt, ist dieser Punkt der großen Mehrheit wichtig. Außerdem ist es für 69 Prozent der Befragten wichtig, schnell über ihr Geld verfügen zu können. An der Umfrage haben 1.004 Personen teilgenommen, die sich in einem Alter von 18 bis 60 Jahren befunden haben.