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Rechtsanwälte – juristische Helfer in der Not

Rechtsanwälte – juristische Helfer in der Not

7. April 2014

Sie sind für viele Menschen ein wichtiger Beistand, wenn ein Streit mit dem Nachbarn vor Gericht geht. Sie sind aber auch da, wenn ein Arbeitnehmer sich gegen eine ungerechtfertigte Kündigung wehren will oder wenn es um einen Erbstreit geht – Rechtsanwälte, Juristen, die sich in den oftmals komplizierten Gesetzen auskennen und für ihre Mandanten das Recht einfordern. Theoretisch könnte sich jeder auch selbst vor Gericht vertreten, aber wer sein gutes Recht bekommen will, der ist gut beraten, sich von einem erfahrenen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

Der Rechtsanwalt als Fürsprecher

Der Beruf des Rechtsanwalts ist ein noch relativ junger Beruf, der sich über die Jahrhunderte nur langsam zu dem entwickelte, was er heute ist. Im frühen Mittelalter waren die Dorfältesten oder die Adligen die Richter und die Angeklagten mussten sich wohl oder übel selbst vor Gericht vertreten. Über die Anfänge des Berufs eines Rechtsanwalts in Deutschland gibt es bis heute kaum Aufzeichnungen, aber aus der Schweiz ist bekannt, dass es dort schon um das Jahr 1200 eine Art Rechtsanwalt gab, der Fürsprecher genannt wurde. Ein Angeklagter hatte das Recht, einen Freund oder Bekannten, meist einen Menschen, der lesen und schreiben konnte, zu bitten vor Gericht für ihn zu sprechen. Inwiefern diese Fürsprache sich auf die Urteile ausgewirkt hat, ist leider nicht bekannt. In Deutschland taucht der Fürsprecher 1225 zum ersten Mal auf, aber es gab auch einen Ratgeber, der einen Angeklagten vor Gericht beraten durfte. Beide, der Ratgeber und der Fürsprecher, durften kein Honorar verlangen, sie bekamen nur die Reisekosten erstattet. Anders als der Fürsprecher bekam der Ratgeber aber überhaupt kein Geld, und wenn der Rat auch noch schlecht war, dann musste der Ratgeber für den Schaden aufkommen. Das Sprichwort „Guter Rat ist teuer“, stammt aus dieser Zeit.

Der moderne Rechtsanwalt Die Macht der Gerechtigkeit

Mit dem napoleonischen Recht kam auch der Beruf des Rechtsanwalts in Mode und zum ersten Mal hatte der juristische Beistand auch Einfluss auf das Urteil. Der Rechtsanwalt wurde bezahlt und er konnte als freiberuflicher Anwalt seine Mandanten auch außerhalb des Gerichtssaals vertreten. Heute gibt es Fachanwälte, die ihre Mandanten in bestimmten juristischen Fachbereichen vor Gericht vertreten, so gibt es Anwälte fürs Strafrecht und für das zivile Recht. Die Rechtsanwälte in Augsburg wie die Juristen der Kanzlei Ruisinger sind Spezialisten, wenn es um das Strafrecht, das Familienrecht, das Verkehrsrecht, das Mietrecht und das Arbeitsrecht geht. Wer einen Autounfall hatte oder sich mit dem Vermieter der Wohnung im Streit getrennt hat, der kann einen der Augsburger Rechtsanwälte um juristischen Beistand bitten. Auch wenn es um Scheidung, Sorgerecht oder um eine Straftat geht, dann sind die Anwälte der Kanzlei Ruisinger die richtigen Ansprechpartner. Ein guter Rat muss heute nicht mehr teuer sein, denn wie viel ein Anwalt verdient, das wird nach einer Honorartabelle berechnet.

Fazit

Auch wenn der Beruf des Rechtsanwalts komplexer und vielfach auch komplizierter geworden ist, Rechtsanwälte sind bis heute auch immer noch Ratgeber und Fürsprecher, die ihre Mandanten beraten und vor Gericht in ihrem Auftrag sprechen.