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Rechnungshof rügt: Wegen Fehlplanung muss Stadt über 300 Millionen Euro zahlen

Rechnungshof rügt: Wegen Fehlplanung muss Stadt über 300 Millionen Euro zahlen

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Durch Fehlplanung sind der Stadt Hamburg bei einigen Projekten mehr als 300 Millionen Euro entgangen.

Hamburg – Jann Meyer-Abich, Behördenleiter in Hamburg, hat einen Bericht vorgelegt. In seinem Bericht rügt er vor allen Dingen, dass eine schlechte Planung für eine hohe Kostenentwicklung bei Bauprojekten verantwortlich ist.

In Hamburg wurden in den vergangenen 20 Jahren 104 Prüfungen durchgeführt, die ergeben haben, dass der Stadt 300 Millionen Euro Schaden durch Fehlplanungen entstanden sind. Allerdings sind das lediglich die 300 Millionen Euro Verlust, die durch die 104 Prüfungen aufgedeckt wurden, die Dunkelziffer liegt Meyer-Abich zufolge um ein Vielfaches höher.

Er kritisiert, dass die Behörden die Landeshaushaltsordnung nicht bedingungslos anwenden würden und erhofft sich künftig eine bedingungslose Anwendung.