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Ratingagentur Fitch senkt Bewertung von Irland

Ratingagentur Fitch senkt Bewertung von Irland

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/kathryn_rotondo/543080962/sizes/m/in/photostream/##kathryn_rotondo
Irland befindet sich im freien Fall, so zumindest mutet es an. Erst will das Land auf keinen Fall Finanzhilfen annehmen, obwohl offensichtlich ist, dass bei einem Staatsdefizit von mehr als 30 Prozent keine andere Möglichkeit besteht. Dann hat man sich dafür entschieden, doch den Euro-Rettungsschirm der EU anzunehmen und hofft, dass nun alle Probleme vom Tisch sind. Weit gefehlt, jetzt kommen die Ratingagenturen.

Die Ratingagentur Fitch hat das nordwesteuropäische Land jetzt abgewertet.

Die Bonitätsnote Irlands ist gleich um drei Noten nach unten korrigiert worden und steht jetzt bei „BBB+“ Damit gehört das Rating Irlands nun nicht mal mehr zur höchsten Bonitätsgruppe „A“ an.

Für Irland wird es damit noch einmal deutlich teurer, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren und neues Geld zu besorgen. Hintergrund der Abwertung ist das massiv angeschlagene Bankensystem des Inselstaats und die verschlechterten wirtschaftlichen Aussichten. Nachdem Fitch Irland bereits Anfang Oktober abgewertet hatte ist dies bereits die zweite Abwertung in kürzester Zeit. Fitch lässt sich diesmal aber keine weitere Abwertung offen und gibt an, dass der weitere Ausblick des Landes stabil sei.