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Radioaktivität Japan: Erhöhte Sorge um Lebensmittel – leichte Werte in Mitteleuropa

Radioaktivität Japan: Erhöhte Sorge um Lebensmittel – leichte Werte in Mitteleuropa

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/bluesmuse/219010146/sizes/m/in/photostream/##Simon Zirkunow
In Japan steigt ständig die Sorge um verstrahlte Lebensmittel. Bereits 11 Gemüsesorten, Milch und Trinkwasser für Babynahrung stehen auf der Verbotsliste. Aus zwei Präfekturen im Umfeld von AKW Fukushima wurde die Ausfuhr landwirtschaftlicher Produkte untersagt.

Aus den Vereinigten Staaten kam die Meldung, dass die Lebensmittelbehörde strenge Importvorschriften für Einfuhren aus Japan ankündigen will. Auch Frankreich forderte die Europäische Kommssion zu systematischen Kontrollen aller frischen Lebensmittel aus Japan auf, die nach Europa kommen.

Durch Luftströmungen könnten die nächsten Tage radioaktive Partikel nach Mitteleuropa getragen werden. In Island wurde bereits eine leicht erhöhte radioaktive Strahlung gemessen. Allerdings sei diese sehr, sehr niedrig laut Auskunft der Messstation des Umweltbundesamtes.

Japan musste inzwischen wieder zwei weitere Erdbeben der Stärken 5,8 und 6,0 über sich ergehen lassen. Es wurden allerdings keine zusätzlichen Schäden bekannt. Nach wie vor bemühen sich Spezialisten, die Lage im AKW Fukushima allmählich in den Griff zu bekommen. Kleine Hoffnungsschimmer gibt es, aber Herr über die Lage ist man leider noch immer nicht, um Entwarnung geben zu können.