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Prudential will Asiensparte von AIG doch nicht kaufen

Prudential will Asiensparte von AIG doch nicht kaufen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/eflon/3372323968/sizes/m/##eflon

Die britische Versicherungsgesellschaft Prudential hatte in den vergangenen Wochen Interesse am Kauf der Asiensparte von AIG. Jetzt bricht Prudential die Verhandlungen ab und zieht sich zurück.

Die finanziell stark unter Druck geratene AIG muss sich aufgrund der Finanzhilfen, die man vom US-amerikanischen Staat in Anspruch genommen hat, von einigen Teilen des Unternehmens trennen, um entsprechende Auflagen zu erfüllen. Das Zauberwort heißt „gesundschrumpfen“.

Im Rahmen der Konsolidierung des Konzerns will AIG seine Asiensparte AIA verkaufen, die als Perle des Unternehmens gilt. Der britische Versicherer Prudential hatte großes Interesse an einer Übernahme der AIA, allerdings konnten sich AIG und Prudential nicht über den Preis einig werden.

Wie Prudential am Mittwoch bekannt gegeben hat, konnte man keine Einigung beim Preis erzielen und zieht sich nun aus dem Geschäft zurück. AIG will mit der AIA einen Preis von 35,5 Milliarden Dollar erzielen, der von der US-Regierung vorgegeben wurde. Prudential hingegen hatte versucht, den Preis auf 30,4 Milliarden Dollar zu drücken.