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Probleme: Boeings „Dreamliner 787“ muss zur Inspektion

Probleme: Boeings „Dreamliner 787“ muss zur Inspektion

Boeings Antwort auf den Airbus A380: der Boeing-Superflieger 787 (Dreamliner getauft) muss zur Inspektion.

Vom Konzern wurde alle Testflüge ausgesetzt wegen Problemen, die Entwicklung des neuen Superfliegers scheint vor Hindernissen nicht gefeit zu sein.

Die Produktionsprobleme der beiden Flugzeuge A380 von Airbus und Boeing 787 haben diese genauso gemeinsam wie die Technik der Sparsamkeit, weniger Gewicht und einer großen Reichweite.

Die Produktion des A380 verzögerte sich um mehrere Jahre, auch der Boeing-Dreamliner ist von regelmäßigen Verzögerungen betroffen. Es ist ein weiteres Problem aufgetaucht an den Höhenleitwerken. Alle derzeit in Betrieb stehenden fünf Testmaschinen sollen deshalb zur Inspektion.

Von Boeing ist zu hören, dass die Probleme während der sehr komplexen Flugzeugentwicklung nichts Ungewöhnliches seien. Zur Identifizierung des Problems würden zwei Tage benötigt, bei eventuell anfallenden Nacharbeiten am Leitwerk würde man mit einer Auszeit von acht Tagen rechnen.

Der Auslieferungszeitplan soll allerdings eingehalten werden, so ist von Boeing zu hören. Die japanische Fluglinie All Nippon Airways soll den ersten Flieger Ende des Jahres erhalten. Für den 787 liegen bisher 850 Bestellungen vor. In drei Jahren will dann Airbus mit seinem Konkurrenzflieger A350 an den Start gehen.