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Privat vorsorgen – im Alter gut leben

Privat vorsorgen – im Alter gut leben

13. Februar 2014

Das Leben ist teuer geworden und das gilt nicht nur für Dinge wie Strom oder Lebensmittel, Kraftstoff oder Mieten, auch die Kosten für die Pflege im Alter werden nicht sinken, sie werden im Gegenteil in den nächsten Jahren immer weiter steigen. Dazu kommt der demografische Wandel, denn immer mehr Menschen werden immer älter und damit werden auch immer mehr Menschen pflegebedürftig. Wer soll das alles aber bezahlen? Wer sich nicht auf die gesetzliche Pflegeversicherung und damit auch auf den Staat verlassen will, der ist sehr gut beraten, schon in jungen Jahren für die Pflege im Alter zu sorgen.

Schon früh ans Alter denken

Wer jung ist, der kann sich in der Regel nicht vorstellen, was es heißt, alt und pflegebedürftig zu werden. Das ist ein Grund, warum so viele junge Leute sorgenfrei leben und sich keine Gedanken über ihr Leben im Alter machen. Es ist ein Fehler zu denken, dass die gesetzliche Pflegeversicherung ausreicht, um in späteren Jahren gut zu leben, denn das Geld wird nach Meinung von Experten nicht ausreichen, um allen Versicherten im Alter ein gutes Leben zu sichern. Wer klug ist, der kümmert sich rechtzeitig um eine private Pflegeversicherung und da die Auswahl an Möglichkeiten für diese Versicherung groß ist, dürfte für jeden das passende Modell dabei sein. Im Schnitt werden die Menschen in Deutschland rund 77 Jahre alt, aber das ist nur ein Durchschnitt. Viele werden weitaus älter und mit jedem Jahr nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, ein Pflegefall zu werden. Wer zum Beispiel in ein Heim kommt, der muss damit rechnen, dass nur 40% bis maximal 50% der Kosten für ein Pflegeheim aus der gesetzlichen Pflegeversicherung finanziert werden.

Die Lücke schließen

Zwischen dem, was die gesetzliche Pflegeversicherung bezahlt und dem, was an Pflege tatsächlich gebraucht und dann auch bezahlt werden muss, klafft eine riesige Lücke. Um diese Lücke zu schließen, muss man eine private Pflegeversicherung abschließen. Das kann unter anderem die Riester Pflegeversicherung oder auch ein Pflegetagegeld sein. Es gibt viele Varianten und ebenso viele Anbieter, die sich hinsichtlich von Preis und Leistung stark unterscheiden. Wer sich informieren will, der findet im Internet sehr viele interessante Seiten, auf denen sich jeder selbst ausrechnen kann, wie viel für eine private Pflegeversicherung bezahlt werden muss. Es lohnt sich ein wenig Zeit zu investieren und sich kundig zu machen, denn auch ohne großes Fachwissen kann jeder innerhalb von nur wenigen Minuten ausrechnen, wie teuer eine private Versicherung für die Pflege wird und welche Leistungen die einzelnen Anbieter im Programm haben. Wer über eine private Pflegeversicherung nachdenkt, der sollte das auch unter dem Gesichtspunkt tun, was auf die Familie zukommt, wenn man zu einem Pflegefall wird.

Fazit

Für einen sicheren Lebensabend ohne Sorgen um die Finanzen und ohne den Gedanken, was der Familie im Pflegefall abverlangt wird, ist eine private Pflegeversicherung unumgänglich. Da es viele verschiedene Anbieter für diese Pflegeversicherung gibt, ist es nicht allzu schwer, auch den persönlich besten Anbieter zu finden.