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Portugal soll nach Willen der Euro-Länder und EZB unter Euro-Rettungsschirm

Portugal soll nach Willen der Euro-Länder und EZB unter Euro-Rettungsschirm

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/swanksalot/4878347021/sizes/l/in/photostream/##swanksalot
Die Euro-Länder und die Europäische Zentralbank (EZB) drängen darauf, dass Portugal dem Beispiel Griechenlands und Irlands folgt und sich auch unter den Euro-Rettungsschirm stellt. Außerdem erwägen Experten den Euro-Rettungsschirm aufzustocken. Hintergrund ist die zunehmende Finanzkrise in Europa. In Portugal herrscht derzeit nicht ein solch großes Problem mit den Banken wie in Irland, allerdings müssen sich die portugiesischen Banken aktuell vermehrt Geld bei der EZB leihen.

Bislang wehrt sich die Regierung in Lissabon noch erfolgreich sich unter den Rettungsschirm zu stellen. So wie es auch in Irland in den vergangenen Wochen der Fall war.

Allerdings musste Irland seinen Stolz dann am letzten Sonntag aufgeben und sich unter den Euro-Rettungsschirm stellen und hat entsprechend Hilfen beantragt. Irland wird wohl zunächst Hilfen in einer Höhe von 85 Milliarden Euro beantragen.

Der Euro-Rettungsschirm umfasst derzeit 750 Milliarden Euro, die von den Euro-Ländern, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bereitgestellt werden. Nach Informationen, die „Bild“ vorliegen sollen Experten des Hamburger Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) eine Erhöhung von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen haben. Klaus Zimmerman, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hält sogar noch einmal die gleiche Summe für nötig, die aktuell bereitgestellt wird. Aus seiner Sicht müsse der Euro-Rettungsschirm ein Volumen von 1,5 Billionen Euro haben.