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Pisa-Studie: Deutschland spaziert langsam nach vorne

Pisa-Studie: Deutschland spaziert langsam nach vorne

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/kaswenden/417885331/sizes/m/in/photostream/##kaswenden
In Berlin wird heute Bundesbildungsministerin Anette Schavan die neuesten Ergebnisse der weltweiten PISA-Studie vorstellen. Dieses Mal nahmen an dem Vergleich internationaler Schulleistungen 65 Staaten teil. Es ist der weltweit angesehenste und größte Vergleich.

Aufgerufen zu der Studie hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Der Schwerpunkt des Tests lag dieses Jahr auf dem Textverständnis und dem Lesen der aus einer halben Millionen bestehenden 15-jährigen Schüler, die weltweit erfasst wurden.

Darüber hinaus wurden ebenfalls die Leistungen in Naturwissenschaft und Mathematik getestet. Bekannt wurde vorab, dass deutsche Schüler sich gegenüber der ersten Untersuchung vor zehn Jahren leicht verbessert haben. Trotzdem sind Schüler in Finnland und den asiatischen Ländern diesen noch immer mit ihrem Wissen und ihrer Leistung um ein bis zwei Jahre voraus.

Laut Aussagen von Andreas Schleicher (Pisa-Studien-Chef) muss in Deutschland die Lehrerauswahl stark verbessert werden. Fortschritte bei der Ausbildung gab es nach seiner Meinung aber bei der Ausbildungsqualität. Sie sei näher an der Praxis angelehnt und dadurch verbessert worden.