close
Pflegezusatzversicherung – eine gute Alternative

Pflegezusatzversicherung – eine gute Alternative

17. Januar 2014

Jeder möchte gerne alt werden, aber keiner möchte mit den Gebrechen des Alters leben. Alt zu sein bedeutet aber nun mal, dass es zu bestimmten Einschränkungen kommt. Wer im Alter gepflegt werden will, der sollte so früh wie eben möglich damit beginnen, sich um eine private Altersvorsorge zu kümmern. Sich in diesem Punkt auf den Staat zu verlassen, kann fatale Folgen haben.

Der demografische Wandel

Deutschland erlebt einen demografischen Wandel, das heißt, die Bürger werden immer älter. Während der Anteil der Senioren im Moment nur rund eine Million ausmacht, so wird er nach Einschätzung von Experten im Jahre 2030 bei über vier Millionen Menschen liegen. Die jüngere Generation muss für die ältere Generation sorgen, aber wenn die staatlichen Kassen leer sind, dann fehlt es auch an adäquater Pflege, weil diese irgendwann zu teuer wird. In diesem Punkt sollte man nichts dem Zufall überlassen und sich schon in jungen Jahren um eine gute private Zusatzversicherung kümmern.

So wie die Rente im Alter vor Armut schützen soll, so ist die gesetzliche Pflegeversicherung eine Absicherung, wenn es im Alter zu Pflegeleistungen kommt. Da sich aber jeder ausrechnen kann, dass aufgrund des demografischen Wandels die Kassen eines Tages leer sein werden, ist jeder gut beraten, sich nach einem Anbieter für eine private Pflegeversicherung umzuschauen. Welcher Anbieter infrage kommt, das kann man schnell und einfach bei einem Vergleich im Internet erfahren. Dort kann man übrigens auch die private Pflegezusatzversicherung berechnen. Wer ausführlich vergleicht und gut rechnet, der kann heute schon sehr effektiv für morgen sparen und erlebt im Alter keine böse Überraschung, wenn es um die Pflege geht.

Lohnt sich die Bahr Pflegeversicherung?

Die Regierungen wechseln zwar, aber es gibt immer noch einige Ideen, die an frühere Minister erinnern. Das ist zum Beispiel die Riester Rente, benannt nach dem früheren Arbeitsminister Walter Riester und auch Pflege Bahr ist geblieben, obwohl Daniel Bahr kein Gesundheitsminister mehr ist. Lohnt es sich überhaupt, in die von Daniel Bahr ins Leben gerufene Pflegeversicherung zu investieren? Als das sogenannte Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, kurz PNG genannt, 2012 verabschiedet wurde, galt es als Basis für die 2013 in Kraft getretene private Pflegezusatzversicherung, die nach ihrem Initiator Daniel Bahr auch Pflege Bahr genannt wurde. Pflege Bahr soll die Bürger animieren, sich zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung abzusichern, wenn es im Alter zu einer ständigen Pflege kommt. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlt, der kann mit Pflege Bahr später fünf Euro im Monat zur Pflege dazubekommen. Allerdings müssen zuvor zehn Euro im Monat in die private Zusatzpflegeversicherung eingezahlt werden. Dass dieser zusätzliche Beitrag zur Pflege mit nur fünf Euro viel zu wenig ist, das dürfte jedem klar sein.

Fazit

Pflege ist teuer und wird in den nächsten Jahren noch teurer werden. Wer sich nicht auf den Staat und die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen will, der sollte frühzeitig Ausschau nach einer privaten Pflegeversicherung halten. Nur durch einen direkten Vergleich kann man die bestmögliche Versicherung finden, und es lohnt sich immer, in diesem Fall ein wenig Zeit zu investieren.