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PayPal, Visacard und Mastercard: WikiLeaks punktet im Internet-Streit

PayPal, Visacard und Mastercard: WikiLeaks punktet im Internet-Streit

PayPal, Visacard und Mastercard: WikiLeaks punktet im Internet-Streit 5
Bild: ##http://www.flickr.com/photos/siebeneinhalb-de/521491327/sizes/m/in/photostream/##d.loop
Jetzt hat PayPal für WikiLeaks die gesperrten Spenden wieder frei gegeben. Nachdem es massive Hacker-Attacken auf die Website gab, hat sich PayPal auch nach scharfen Protesten von Anhängern der Enthüllungsplattform jetzt zu diesem Schritt entschlossen.

Allerdings bleibt das generelle Konto weiter gesperrt. Die Wau-Holland-Stiftung, eine der wichtigsten WikiLeaks-Spendensammlerin, hat angekündigt, rechtlich gegen die Sperrung ihres Kontos bei PayPal vorzugehen, zumal diese nicht einmal angekündigt wurde.

Ebenso wie PayPal wurden auch mittlerweile Visa und Mastercard sowie die Schweizer Postfinance angegriffen. Diese hatten ebenfalls die Zusammenarbeit mit WikiLeaks eingestellt. Die Internetseiten der genannten Großfirmen wurden mit DDOS-Angriffen allesamt lahmgelegt.

Die Liste scheint endlos zu werden, jetzt wird sogar die schwedische Regierung von Hackern gestört. Originell: Von einer Webseite mit dem Namen der schwedischen Justizministerin wurden Internet-Surfer jetzt umgeleitet auf WikiLeaks-Seiten! Ebenfalls blockiert wurde die Website der so umstrittenen US-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin.

Einen großen Teil haben sicherlich alle „Großkopferten“ der Welt mit diesem jetzt ausgebrochenen „Cyber-War“ zu tun. Wie auch in Deutschland wird fast überall schon längst nicht mehr auf die Bürger gehört und vieles hinter dem Rücken der Bevölkerung geheim gegen ihren Willen vereinbart. Wenn Tatbestände dann offengelegt werden und die Bürger sich viel zu spät äußern können, wird dann weiter so agiert wie jetzt bei WikiLeaks die Erfahrung zeigt.

Wenn jetzt Geschäftemacher diese einmalige Geschichte im Net weiterverfolgen könnte so ein lohnendes Unterhaltungsspiel unter dem nächsten Gabentisch liegen!