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Punkte sammeln und Bares sparen

Punkte sammeln und Bares sparen

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Man kennt die Situation: Manchmal passiert es einem im Supermarkt, an der Tankstelle oder beim Optiker. Wenn man an der Kasse steht und gerade bezahlen will, wird man gefragt, ob man nicht ein paar Treuepunkte sammeln möchte. Da steht man nun da und überlegt. Eigentlich kann das Ganze ja nur von Vorteil sein, oder?

Nur wenige haben in dem Moment spontan überhaupt keine Lust, etwas abzulehnen, wovon sie später profitieren könnten. Und so steckt man die Aufkleber in Form von Herzchen oder anderen motivierenden Zeichen ein und fragt sich irgendwann, warum das Portmonee immer dicker wird. Früher oder später schmeißt man dann einfach mal alle Aufkleber und Treuepunktkarten raus und nimmt sich vor, sich nicht wieder davon überzeugen zu lassen, diese zu sammeln.

Alles in einer Karte

Das Problem bei diesem Konzept ist, dass die Läden alle ihr eigenes Süppchen kochen und man am Ende den Überblick darüber verliert, welche Treuepunkte eigentlich zu welchem Anbieter gehören. Unangenehme Aktionen, wie an diesem Beispiel zu sehen, fallen ebenfalls negativ auf. Da ist ein System, das viele verschiedene Unternehmen mit Treuepunkten unter einen Hut bringt, doch viel praktischer. Das ist auch der Grund dafür, warum das Sammeln von Payback Punkten im Gegensatz zu den vielen einzelnen Treueaktionen der Geschäfte von Vorteil ist. Hierbei handelt es sich um ein Bonusprogramm, bei dem viele Marken und Firmen mitmachen und ihren Kunden dadurch Vorteile ermöglichen. Als Karten, mit denen man Payback Punkte sammeln kann, dienen hier praktischerweise Kreditkarten von American Express oder einfach die typische Payback-Bonuskarte. So vermeidet man es, dass die Treuepunkte tatsächlich einzeln in der Tasche herumfliegen oder in Heftchen eingeklebt werden müssen. Man hat sie praktisch auf einem Punktekonto gespeichert.

Anmelden und Punkte kassieren

Ist es Ihnen nicht auch schon einmal aufgefallen, dass Sie in manchen Läden nicht danach gefragt werden, ob Sie die Treuepunkte des Unternehmens sammeln sondern Payback Punkte? Das sind dann die offiziellen Partner des Bonusprogrammes. Hier kann man bei einem Einkauf Punkte sammeln, die dem eigenen Payback Konto gutgeschrieben werden. Diese haben einen nominellen Gegenwert (1 Cent pro Punkt) und können auf Wunsch, zum Beispiel mit Hilfe von entsprechenden Coupons, vervielfacht werden. Wer auf dem Konto 200 Punkte gesammelt hat, kann sie gegen Prämien oder gegen Bargeld einlösen. Die ersten Punkte erhält man übrigens schon dann, wenn man sich bei Payback anmeldet, was nebenbei bemerkt kostenlos ist.

Lohnt sich das wirklich?

Kritiker bemängeln zwar, dass der Sparvorteil bei Payback relativ gering ist, doch wer sowieso in den beteiligten Geschäften oft einkauft, hat keinerlei Nachteil davon, nebenbei Payback Punkte zu sammeln. Pro Euro, den man ausgibt, erhält man einen Punkt. Dieser entspricht zwar nur einem Cent, also im Vergleich zu dem ausgegebenen Wert keinem besonders hohen Betrag, doch es geht einem gleichzeitig auch nichts verloren. Nur, wer aus dem einen Grund einkauft, um Bonuspunkte zu bekommen, wäre benachteiligt, doch da viele Geschäfte und Internetversandseiten am Programm beteiligt sind, die man normalerweise eh häufiger besucht, ist von großen Nachteilen hier nicht viel zu erkennen.

Wer einfach Freude daran hat, die Punkte zu sammeln und sich so ab und zu eine Prämie zu gönnen, ist bei Payback genau richtig.