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Mit Patenten Geld verdienen – Verwertung und Vermarktung

Mit Patenten Geld verdienen – Verwertung und Vermarktung

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Nicht nur Daniel Düsentrieb ist ein genialer Erfinder, auch in Deutschland haben viele Menschen einen Geistesblitz, sie erfinden etwas und wollen mit dieser Idee Geld verdienen. Bevor es aber so weit kommt, muss der steinige Weg durch die Behörden angetreten werden, denn wenn das Geschäft mit der Erfindung funktionieren soll, dann muss die Idee zunächst einmal patentiert werden. Es gibt aber noch eine andere, weitaus weniger komplizierte Möglichkeit, um mit Erfindungen Geld zu verdienen.

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by Ryan McGuire

Was ist überhaupt ein Patent?

Wer etwas Tolles erfunden hat, der möchte, dass seine Idee ihm alleine Ruhm und vor allen Dingen auch Geld einbringt. Um das zu garantieren, muss eine Erfindung als Patent beim zuständigen Patentamt angemeldet werden. Ein Patent ist so etwas wie ein Schutzbrief, der das, was erfunden wurde, rechtlich schützt. Ein Patent stellt sicher, dass nur der Erfinder alleine über seine Idee verfügen darf. Wer vielleicht auf den gleichen Gedanken gekommen ist und aus der selben Idee Geld machen will, der darf das nicht, ohne den Inhaber des Patents um Erlaubnis zu fragen. Hat der Erfinder ein Patent, dann kann er es selbst nutzen, oder aber auch sogenannte Lizenzen vergeben.

Wer eine Erfindung zum Patent anmelden will, der muss Geld und vor allem viel Zeit mitbringen. Ein Patentverfahren dauert in Deutschland in der Regel bis zu drei Jahren, der Patentschutz besteht dann aber für 20 Jahre. Jedoch ist nicht jede Idee auch patentfähig, große Chancen haben aber Erfindungen aus dem technischen Bereich, die oftmals bahnbrechend sind und die ihren Erfinder wirklich zu einem vermögenden Mann gemacht haben.

Übrigens, nur 9% aller Patente werden an Einzelpersonen vergeben, die restlichen 91% der Patente gehen an Unternehmen, die ganz gezielt neue Produkte erfinden.

Wie vermarkte ich meine Erfindung?

Nicht jeder macht mit seiner Erfindung das große Geld, die meisten verdienen indirekt mit ihrer Erfindung Geld. Möglich wird das mit einem sogenannten Patentverwerter der Erfinder sucht (wie z.B. www.munich-innovation.com), um ihre Geistesblitze zu vermarkten und zu verwerten. Der Patentverwerter kann eine Erfindung entweder alleine zum Patent anmelden oder aber zusammen mit demjenigen, der die zündende Idee hatte. Der Patentverwerter erwirbt das Patent, wenn er der Meinung ist, dass sich diese spezielle Idee auch wirklich vermarkten lässt und einen finanziellen Erfolg verspricht.

Erfinder, die sich für eine Zusammenarbeit mit einem Patentverwerter entscheiden, sollten allerdings bedenken, dass man nie wissen kann, ob eine Erfindung ein Erfolg oder ein Flop wird, der letztendlich nur viel Geld kostet. Wichtig ist es daher immer den Markt zu beobachten, was vielleicht ein Trend werden könnte oder aber ein Produkt ist, das den Markt praktisch revolutioniert.

Ein Patentverwerter schaut allerdings nicht auf den Markt, sondern durchsucht in regelmäßigen Abständen die Datenbanken der Patentämter. Dort finden sich oft nur durch Zufall Ideen, die das Zeug dazu haben, ein echter Verkaufsschlager zu werden.

Es wäre voreilig, eine Erfindung sofort in die Mülltonne zu werfen, vielleicht handelt es sich tatsächlich um eine Erfindung, auf die die Welt gewartet hat. Wer seine Erfindung nicht selbst zum Patent anmelden will, der sollte mit einem Patentverwerter sprechen, der die Erfindung zum Erfolg machen kann.