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Ozonloch dehnt sich immens aus: Warnung auch für Deutschland – Hautkrebsrisiko steigt

Ozonloch dehnt sich immens aus: Warnung auch für Deutschland – Hautkrebsrisiko steigt

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/verzo/4645007475/sizes/m/in/photostream/##Roberto Verzo
Wie stark das Ozonloch auch den Deutschen Probleme bereiten wird, können Experten nur kurzfristig vorhersagen. Eines ist Fakt: Die schützende Ozonschicht ist so stark geschrumpft über der Arktis wie nie zuvor. In der Zeit vom Dezember letzten Jahres bis Ende März ist das Ozonloch um ungeheure 40 Prozent kleiner geworden, dieser hohe Wert wurde bisher nie gemessen.

Deshalb gibt es auch immer mehr der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne, die jetzt schon bis zu uns vordringen kann. Internationale Forscher warnen jetzt, dass die Sonnenbrandgefahr in Europa zunehme. Bereits in den nächsten Wochen soll sich das Ozonloch auch über Mitteleuropa ausbreiten.

Der Ozonverlust ist bei uns damit so extrem wie noch nie. Sonnenbrände können innerhalb von Minuten entstehen. Selbst jetzt schon im April. Man weiß längst, dass sich mit jedem Sonnenbrand auch das Hautkrebsrisiko erhöht. Deshalb wird von Experten gewarnt, sich davor zu schützen, auch bereits im Frühling. Die Haut ist nach dem langen harten Winter noch nicht an die Sonne gewöhnt ist und reagiert demzufolge viel empfindlicher. Da hilft es nur, sich jetzt schon ständig mit Sonnenschutz entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Haut einzucremen, wenn man in die Sonne geht. Besser ist es, erst einmal den Schatten zu bevorzugen und allmählich die Haut an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Auch wird empfohlen, einen Kopfschutz und eine Sonnenbrille zu tragen.