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Opel zieht alle Bürgschaftsanträge zurück – Keine Werksschließungen

Opel zieht alle Bürgschaftsanträge zurück – Keine Werksschließungen

Der Autohersteller Opel hat nach langem Kampf nun überraschend alle Bürgschaftsanträge zurückgezogen. Die Konzernmutter General Motors (GM) und Opel wollen den Autobauer nun selbst sanieren und keine staatlichen Hilfsmittel in Anspruch nehmen.

Der Finanzbedarf bei Opel hat sich zwar nicht geändert und das Unternehmen benötigt noch immer 3,3 Milliarden Euro, aber GM will den Autohersteller jetzt selbst sanieren.

Damit kann die Restrukturierung des Konzerns sofort beginnen, denn langwierige Verhandlungen sind jetzt nicht mehr notwendig. Vielmehr muss Opel in neue Technologien und Produkte investieren, um wieder konkurrenzfähig zu werden. Insgesamt ist ein Investitionsprogramm von elf Milliarden Euro geplant.

Ein Sprecher von Opel sagte, dass keine weiteren Werksschließungen geplant sind, auch wenn man jetzt auf Staatshilfen verzichtet. Insgesamt will man in Europa 8.300 Stellen abbauen. Derzeit sind bei Opel in Europa 48.000 Menschen beschäftigt. Lediglich das Werk in Belgien soll geschlossen werden. Die vier Werke in Deutschland sollen von Schließungen unberührt bleiben.