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Opel: Job-Abbau beginnt – Abfindungen viel zu gering

Opel: Job-Abbau beginnt – Abfindungen viel zu gering

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Bei Opel beginnt der Job-Abbau und der Betriebsrat ist der Meinung, dass die angebotenen Abfindungen viel zu gering sind.

Bochum – Der Autohersteller Opel muss saniert werden. Teil des Sanierungsplans ist der Stellenabbau. Dieser hat begonnen. Insgesamt will der Autobauer in seinem Werk in Bochum 1.800 Stellen abbauen. Derzeit sind bei Opel in Bochum 5.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Beschäftigten sollen Abfindungen erhalten, die bis zu 250.000 Euro hoch sind.

Die Abfindungen werden nach folgender Formel berechnet: Lebensalter mal Betriebszugehörigkeit in Jahren mal Monatsgehalt durch 35. Allerdings ist die Abfindung bei maximal 250.000 Euro gedeckelt.

Der Betriebsratschef Einenkel sagte, dass man sich durchaus mehr gewünscht hätte. Seit Montag verschickt Opel Briefe an seine Beschäftigten, in denen die Höhe der Abfindung genannt wird. Auf die Arbeitsagentur Bochum kommt einiges zu. In den nächsten Wochen werden sich unzählige Mitarbeiter von Opel arbeitslos melden, die einen neuen Job brauchen.

Man will diese weiter qualifizieren, damit sie schnell in andere Positionen vermittelt werden können. Viele Mitarbeiter werden zunächst in eine Transfergesellschaft überführt, in der sie eine neue Aufgabe erhalten.