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Ölpest: Touristenziele in Florida massiv gefährdet

Ölpest: Touristenziele in Florida massiv gefährdet

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/jimbrickett/2360471410/sizes/m/in/photostream/## jimbrickett
Die jetzigen Bohrungen an der Stelle der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko kämen laut dem früheren Küstenwachen-Admiral Than Allen schneller als geplant voran.

Allen zögerte allerdings mit der Aussage, dass die aktuelle Entlastungsbohrung Mitte August ihr Ziel erreichen würde. Sobald die Bohrung in 3,8 Kilometern unterhalb des Meeresbodens am Ziel ist, soll die Ölquelle nach den Plänen des Energiemultis BP zunächst mit schwerem Schlamm und dann mit Zement abgedichtet werden. Die zweite Bohrung ist zur Absicherung der ersten gedacht.

Die erste von zwei Entlastungsbohrungen im Golf von Mexiko ist nach Darstellung eines Behördenvertreters nahe am Ziel. Der Druck auf die US-Regierung wurde von der IEA (Internationale Energieagentur) erhöht, das vorübergehende Verbot von Öl- und Gasbohrungen im Meer nicht zu verlängern.

Die Ölkastastrophe wird sich einer Studie der NOAA (Staatliche Agentur für Ozeane und Atmosphäre) zufolge bis nach Florida auswirken: Die beliebtesten Touristenziele wie die Florida Keys oder die Strände von Miami könnten jetzt vom Öl erreicht werden. Die Wahrscheinlichkeit liege in diesen Gebieten bei 80 Prozent.