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Ölpest: Obama erhöht den Druck auf BP

Ölpest: Obama erhöht den Druck auf BP

Die Ölpest im Golf von Mexiko ist eine der schlimmsten Katastrophen, mit der die USA seit Jahrzenten zu kämpfen haben. US-Präsident Obama hat die Führung von BP ins Weiße Haus zitiert. Das Treffen soll am Mittwoch stattfinden.

Die politischen Probleme mit Großbritannien, die am Horizont aufzuziehen drohten, hat Obama ausgeräumt. In einem Telefonat mit dem britischen Premier David Cameron versicherte er, dass sein Unmut lediglich gegen BP, nicht aber gegen Großbritannien gerichtet sei. Er übt aber immer mehr Druck auf BP aus.

David Axelrod, Chefstratege Obamas hat gesagt, dass derzeit die Ölkatastrophe die höchste Priorität genieße. Diese Krise sei wie eine Epidemie, so Axelrod. Aufgrund dieser Tatsache wird Obama am Dienstagabend eine Rede zur Lage der Nation in Bezug auf die Katastrophe halten.

Derzeit sind die Aktionen von BP gegen das ausströmende Öl nur von leicht eindämmender Wirkung. Tatsächlich ist man bis heute nicht in der Lage, die lecken Bohrlöcher am Grund des Golfs von Mexiko zu stopfen. Lediglich ein kleiner Teil des Öls wird aufgefangen.

Bis zum Sonntagabend sollte BP eine Lösung präsentieren, wie man die Ölpest in den Griff bekommt. Bislang ist nicht bekannt, ob der Ölmulti eine Lösung präsentiert hat und wie diese aussieht.