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Ölpest: Liqui Moly setzt Zeichen und boykottiert BP

Ölpest: Liqui Moly setzt Zeichen und boykottiert BP

Aufgrund der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Schmierstoffspezialist Liqui Moly verkündet, dass man künftig nicht mehr mit dem Mineralölkonzern BP zusammenarbeiten wird.

Ernst Prost, Gesellschafter-Geschäftsführer von Liqui Moly, hat gesagt, dass man mit sofortiger Wirkung nicht mehr mit BP oder den Tochterfirmen des Mineralölkonzerns zusammenarbeiten werde. BP sei von der Zuliefererliste gestrichen. Auch habe er Anweisung gegeben, dass kein Firmenfahrzeug mehr bei Aral tanken soll.

Damit will der Unternehmer ein Zeichen setzen und demonstrieren wie verantwortungslos BP mit der Umwelt umgeht und diese zerstört. Liqui Moly ist ein Unternehmen, dass Ölprodukte herstellt, allerdings kein eigenes Öl fördert.

Er erklärte weiterhin, dass man sich im Hause Liqui Moly täglich im Kleinen darum bemühen würde, Umweltbelastungen beim Umgang mit Rohstoffen zu vermeiden. Allerdings könne man beim BP-Aral-Castrol-Konzern nicht erkennen, dass man sich im Großen um das Verantwortungsgefühl bemüht. Er kann und will so ein Vorgehen nicht unterstützen.