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Ölpest: Doppelt so viel Öl wie zugegeben – 6,4 Millionen Liter täglich – BP lügt und verheimlicht

Ölpest: Doppelt so viel Öl wie zugegeben – 6,4 Millionen Liter täglich – BP lügt und verheimlicht

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/deepwaterhorizonresponse/4623882299/sizes/m/##Deepwater Horizon Response
Der britische Mineralölkonzern BP scheint nicht nur die lecken Bohrlöcher am Grund des Golfs von Mexiko nicht in Griff zu bekommen, sondern BP will einfach nicht zugeben, wieviel Öl tatsächlich täglich austritt.

Anfangs hat man behauptet, dass täglich 800.000 Liter Rohöl austreten würden, dann, erst nachdem Experten erste Schätzungen abgegeben haben, räumte BP ein, dass die austretende Menge an Rohöl wohl doch eher im Bereich von 2 bis 3 Millionen Liter liegen würde.

Jetzt ist herausgekommen, dass es sich um 6,4 Millionen Liter täglich handeln würde. Anscheinend will BP nicht nur die Bevölkerung sondern auch die US-Regierung „für dumm verkaufen“.

US-Präsident Barack Obama ist sichtlich sauer auf den Mineralölkonzern und hat das auch in den vergangenen Tagen immer wieder öffentlich kommentiert. Jetzt hat er angesichts der neuerlichen schlechten Meldungen die Führung von BP zu sich in Weiße Haus gerufen.

In der US-Regierung wurde ein extra eingerichteter Stab für die Ölpestbekämpfung einberufen. Die Wissenschaftler des Stabs haben jetzt gesagt, dass die günstigsten Schätzungen über das austretende Öl bei 20.000 Barrel Öl liegen würden, realistisch seien jedoch 40.000 Barrel, was 6,4 Millionen Liter entspricht.

Barack Obama, der immer mehr politischen Schaden von der Ölpest davon trägt, hat BP ein Ultimatum gestellt. Bis zum Samstag will er von der BP-Spitze einen konkreten Plan, wie man die Situation schnellstmöglich in Griff bekommt.