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Ölpest: Barack Obama verliert Nerven und beschimpft BP

Ölpest: Barack Obama verliert Nerven und beschimpft BP

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/uscgd8/4542937668/sizes/m/##uscgd8
Die Ölpest im Golf von Mexiko scheint neue Dimensionen anzunehmen. Diesmal geht es nicht um das Öl, das seit mittlerweile fast zwei Monaten ungehindert in das Meer fließt sondern um US-Präsidenten Barack Obama.

Er sagte überhaupt nicht weltmännisch über BP: „Ich weiß schon, wem ich in den Hintern treten muss.“

Eine Aussage die ganz klar in Richtung Tony Hayward gerichtet war. Er fügte weiterhin an, dass er nicht verstehe wie es sein kann, das Tony Hayward, Chef von BP, noch immer im Amt sei. Jeden Tag würde BP neue Prognosen abgeben, wann das ausströmende Öl gestoppt wird, aber von Woche zu Woche ändere sich nichts. Hier wäre ganz klar ein Scheitern des Konzernchefs zu erkennen.

Die Ölpest im Golf von Mexiko scheint sich immer mehr zum Waterloo BP’s zu entwickeln. Aus US-Regierungskreisen wird weiterhin starke Kritik am Krisenmanagement von BP laut. Die Aktie des Konzerns fällt immer weiter und die Marktkapitalisierung von BP wird immer geringer.

Unterdessen hat BP verkündet, dass man am Dienstag erstmals 80 Prozent der austretenden Ölmenge auffangen konnte. Allerdings handelt es sich hier um eine unbestätigte Meldung, BP räumte sogleich ein, dass man vor August nicht damit rechnen kann, das ausströmende Öl unter Kontrolle zu bringen.