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Obama könnte durch Ölpest absaufen – Rede an Nation fordert saubere Energie

Obama könnte durch Ölpest absaufen – Rede an Nation fordert saubere Energie

Der US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag eine 17-minütige Rede gehalten. Obama wollte mit seiner Rede demonstrieren, dass er die Lage im Golf von Mexiko im Griff hat. Obama hat sich mit seiner Rede an die US-Nation gewandt. Aufgrund des katastrophalen Ausmaßes der Ölpest im Golf von Mexiko bleibt Obama keine andere Möglichkeit als gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Allerdings ist auch klar, dass Obama keine andere Möglichkeit hat als darauf zu hoffen, dass der Verursacher der Katastrophe – BP – eine Lösung präsentiert, um das Ausströmen des Öls zu verhindern.

Der US-Präsident hat von Entschädigung, Aufräumarbeiten, Veränderungen im Personalwesen bei BP und von Kontrolle gesprochen. Lösungen präsentierte aber auch er nicht. Er kündigte an, dass man schon in Kürze 90 Prozent des Öls auffangen wolle. Da ist er allerdings von BP abhängig und ob das BP gelingt ist eher fragwürdig.

Es wird immer mehr der Anschein erweckt, dass die Ölpest Präsident Obama deutlichen politischen Schaden zufügt. Je mehr Öl fließt desto mehr reißt es das Ansehen Obamas in die Tiefe. Obama ist letztendlich derjenige, der für die Katastrophe verantwortlich ist, da er an der Spitze der Regierung in den USA steht. Auch wenn er persönlich nichts für die Krise kann, sie fällt auf ihn zurück. Er versucht, sich mit immer neuen Drohgebärden gegen den Ölmulti BP Luft zu verschaffen, nicht zuletzt um glaubwürdig zu bleiben. Die Krise ist deshalb nicht bewältigt, aber sein politisches Ansehen zumindest nicht ganz so stark beschädigt. Er fügte noch an, dass angesichts der Ölkatastrophe die Zeit für saubere Energien reif sei. Ob dies lediglich ein populistischer Ausspruch ist wird zeigen. Kyoto hat die USA bis heute nicht unterzeichnet!