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Obama: Keine Steuererleichterungen mehr für Reiche

Obama: Keine Steuererleichterungen mehr für Reiche

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Barack Obama will in der Finanznot Amerikas die Steuererleichterungen für reiche US-Bürger abschaffen. Die Republikaner protestieren scharf gegen den Plan Obamas. Nichtsdestotrotz will sich der amerikanische Präsident durchsetzen.

Obama müsste 700 Milliarden Dollar finanzieren und das geht nicht indem man den Reichen weiterhin Steuergeschenke macht. Die 700 Milliarden sind die Summe aus den Steuererleichterungen der nächsten Jahre.

Er will aber nicht mit dem Rasenmäher ansetzen und alle Erleichterungen streichen. Jahreseinkommen, die unter 250.000 Dollar liegen bleiben von den Änderungen verschont. Das Steuerthema ist in diesen Tagen in den USA besonders brisant, denn in zwei Monaten stehen Kongresswahlen an. Die Republikaner wollen bei dem Thema der Steuererleichterungen nicht mit sich reden lassen. Schließlich habe man diese unter großen Schwierigkeiten während der George W. Bush-Regierung eingeführt.

Aktuelle Umfragen kommen zu dem Ergebnis, dass die Regierung bei der Wahl am 2. November eine Schlappe einfahren wird. Die Angst unter den Demokraten wächst, dass man die Mehrheit in den Parlamentskammern verlieren werde. Das hätte zur Folge, dass es die Regierung deutlich schwerer hätte Entscheidungen durchzusetzen.