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Notlandung von Rosinenbomber in Berlin

Notlandung von Rosinenbomber in Berlin

Ein historischer Rosinen-Bomber musste in Berlin notlanden. Dabei hat es ein paar leicht verletzte Passagiere gegeben. Das Flugzeug musste in Berlin-Schönefeld sofort nach dem Start wieder notlanden. Die Ursache für die Notlandung der Maschine vom Typ DC-3 ist bislang unbekannt wie die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH mitteilte.

Insgesamt haben sich zum Zeitpunkt des Unglücks 25 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder an Bord des historischen Flugzeugs befunden. Es war ihnen möglich, das Flugzeug eigenständig zu verlassen.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld wurde sogar für 15 Minuten geschlossen. Sofort nach dem Unglück hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Aufklärung des Falls in Angriff genommen.

Das Flugzeug vom Typ Douglas DC-3 kam kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs zu besonderem Ruhm. Ende Juni 1948 hatte die Armee der Sowjetunion alle Zugangswege nach Berlin gesperrt. Somit musste die US-Armee die komplette Versorgung West-Berlins mit Gütern per Luftweg sicherstellen. Die sogenannte Luftbrücke bildeten damals die Maschinen des Typs DC-3. Deshalb ist das Flugzeug als „Rosinenbomber“ in die Geschichte eingegangen und die Flüge mit den historischen Maschinen sind heutzutage eine echte Touristenattraktion.