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Niedrigere Fördermengen beim Öl durch Ölpest

Niedrigere Fördermengen beim Öl durch Ölpest

Die Internationale Energieagentur IEA warnt vor weitreichenden Folgen, die durch die Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ ausgelöst werden könnten.

Die Projekte im Bereich der Tiefseebohrungen könnten sich verzögern, wenn sich die Sicherheitsbestimmungen durch die Ölpest verstärken sollten, so die Aussagen des Öl- und Gasmarktberichts der IEA.

Die Menge an Öl, die im Jahr 2015 gefördert wird, könnte 800.000 Barrel (ungefähr 172 Millionen Liter) täglich niedriger liegen als heutige Berechnungen vorsehen. Besonders die Tiefseebohr-Projekte sorgen für das Wachstum, mit dem man in der Branche rechnet.

Die IEA gibt dennoch eine positive Prognose für den Öl- und Gasmarkt. In dem Bericht geht man davon aus, dass sich das Wachstum in den beiden Branchen bei 1,4 Prozent jährlich bewegen wird. Man geht davon aus, dass im Jahr 2015 ein Bedarf von 90 Millionen Barrel (14,3 Milliarden Liter) täglich zu decken ist.