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Niedersachsen fordert weitere AKW-Zwischenlager in Biblis und Philippsburg

Niedersachsen fordert weitere AKW-Zwischenlager in Biblis und Philippsburg

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/guenterhh/5014526014/sizes/m/in/photostream/##GuenterHH
Nach der jetzt erfolgten Zwischenlagerung des hochradioaktiven Atommülls in Gorleben gibt es weitere Diskussionen und Vorschläge zu alternativen Zwischenlagern an AKW-Standorten.

Hans-Heinrich Sander, der niedersächsische Umweltminister, befürwortet eine Erkundung von weiteren alternativen Zwischenlagern.

Der Umweltminister hatte einen Vorschlag von Greenpeace aufgegriffen zu prüfen, ob weitere Standorte wie zum Beispiel Biblis und Philippsburg für den atomaren Müll in Frage kommen können. Weiterhin meinte der FDP-Politiker, dass der Protest sicherlich weit geringer ausfallen würde für die Zukunft. Diese Äußerung entstand im Hinblick auf die so wie nie zuvor stark gewordene Anti-Atom-Bewegung . Er schränkte allerdings gleich ein, dass das keine dauerhafte Lösung sein könne. Im Falle, dass die Erkundung von Gorleben negativ ausfalle, müsse in allen Bundesländern mit geologisch geeigneten Standorten gesucht werden. Bayern und Baden-Württemberg würden selbstverständlich dazu gehören.

Aus Hessen meldete sich umgehend Lucia Puttrich (CDU-Umweltministerin) zu Wort und schließt ein Zwischenlager in Biblis für den gefährlichen Atommüll strikt aus. «Die Genehmigung des Zwischenlagers in Biblis lässt die Lagerung von Castoren mit Abfällen aus der Wiederaufbereitung nicht zu» war von ihr weiterhin zu hören.