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Neuordnung beim IWF: Schwellenländer sollen mehr Einfluss erhalten

Neuordnung beim IWF: Schwellenländer sollen mehr Einfluss erhalten

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/santoposmoderno/4148188910/sizes/m/in/photostream/##JavierPsilocybin
Die G20-Finanzminister haben sich darauf geeinigt, dass sie den Internationalen Währungsfonds (IWF) reformieren wollen. Dominique Strauss-Kahn, Chef des IWF, hat mitgeteilt, dass man eine historisch einmalige Reform plane.

Wie es scheint haben die europäischen Industrienationen einen Schritt nach vorn gewagt und verzichten auf ihr Stimmgewicht zugunsten von Schwellenländern wie China.

Mit der Neuordnung der Stimmrechte zeichnet sich eine der größten Reformen beim Internationalen Währungsfonds in dessen langer Geschichte ab. Man will hier den Schwellenländern entsprechendes Gewicht verleihen, denn weltwirtschaftlich werden diese Länder zusehends zu ernstzunehmenden Größen.

Der IWF wurde 1944 gegründet. Er war ursprünglich eine Sonderorganisation der UNO. Die Hauptaufgabe des Internationalen Währungsfonds ist die Überwachung und Steuerung der weltweiten Finanzsysteme. Insgesamt sind 187 Staaten Mitglied im IWF. Die Kapitaleinlagen, die ein Land im Fonds erbringt ,richten sich nach der Stärke der jeweiligen Volkswirtschaft. Das Gewicht einer Stimme hängt von der Höhe der Einlage ab.