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Nachhaltige Geldanlage

Nachhaltige Geldanlage

30. September 2013

Auf sehr unterschiedliche Weise tragen nachhaltige Geldanlagen zur Verbesserung bei. Ob bei der gesellschaftlichen oder aber auch bei der ökologischen wie auch bei der sozialen Entwicklung. Es gibt zahlreiche Bezeichnungen für nachhaltige Geldanlagen, darunter Namen wie ethische Geldanlagen, grünes Geld oder auch Social Investment. 

Was genau sind nachhaltige Geldanlagen?

Nachhaltige Geldanlagen sind Gelder, welche bewusst angelegt werden.  Unternehmen, welche nachhaltig handeln, werden in diesem Bereich sehr bevorzugt und in diesen wird auch investiert. Gemieden werden Unternehmen und auch Staaten, welche nicht nachhaltig handeln. Auch Privatpersonen vertrauen immer mehr auf nachhaltige Geldanlagen und investieren in ökologische Projekte. Meist werden hohe Zinsen versprochen. Derzeit liegt die Anzahl bei etwa 4 %. 70% der Menschen in Deutschland würden gerne ihr Geld ökologisch nachhaltig anlegen. Besonders beliebt sind derzeit Geldanlagen in den tropischen Wäldern. Vor allem in den Bäumen und Holz. Anbieter welche solche Projekte in die Hand nehmen, pflanzen mit den nachhaltigen Geldanlagen neue Bäume und Pflanzen auf Plantagen meist in Brasilien oder unter anderem auch auf Costa Rica. Auch Vietnam gehört zu den Ländern, welche im Bereich Bäumen und Pflanzen unterstützt wird. Personen die darin investieren, geben ihren Geldanlagen verschiedene Namen wie zum Beispiel Baumsparvertrag. Nach etwa 25 Jahre, oft auch schon nach 20, wird dann das Tropenholz verkauft und die Kunden bekommen so ihren Gewinn welcher oft sogar bei 25 % im Jahr beträgt.

 

Geworben werden Kunden von den verschiedenen Anbietern auf unterschiedliche Weise. Darunter natürlich über Plakate die an U Bahnstationen oder Bushaltestellen ausgehängt sind, über Internetwerbung oder aber auch über diverse Zeitschriften. Sehr bekannt ist das Unternehmen Green Planet Group, welches nachhaltige Geldanlagen für Costa Rica benötigt und auch damit wirbt. Wer eine nachhaltige Geldanlage plant, sollte allerdings auf einige Punkte achten. Wichtig ist, sich die Verträge der einzelnen Unternehmen sorgfältig durchzulesen und erst anschließend zu entscheiden. Auch wird empfohlen stets skeptisch zu sein und ausreichend Fragen zu stellen um genau zu wissen, worum es bei den jeweiligen Anbietern genau geht und für was investiert wird. Unternehmen, welche sehr aggressiv werben und potenziale Kunden schon fast belästigen, sollten vermieden werden. Diese sind meist unsicher und vor allem auf jeden nachhaltigen Geldanleger angewiesen. Im schlimmsten Fall sollte auch damit gerechnet werden, dass das komplette kapital, welches angelegt wurde, verloren geht und man ohne Geld da steht.

 

Wer an eine nachhaltige Geldanlage interessiert ist und in die ökologischen Bereiche investieren und natürlich auch Gewinne erzielen möchte, sollte die Sache langsam angehen und sich ausreichend Informieren. Es bringt nichts, Gelder irgendein Unternehmen anzuvertrauen um am Ende feststellen zu müssen, dass das Unternehmen Insolvenz angemeldet hat und die Gelder verloren sind.